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Basiswissen Medikamente: Lieber einmal mehr informieren

Basiswissen Medikamente: Lieber einmal mehr informieren

Viele Arzneimittel sind schwierig anzuwenden. Damit Medikamente optimal wirken und um Neben- und Wechselwirkungen zu vermeiden, empfiehlt sich ein Basiswissen. Apotheken sind eine persönliche und vertrauensvolle Anlaufstelle für Fragen und Beratung zur korrekten Verabreichung.


Sie sehen harmlos aus, können es aber ganz schön in sich haben: Medikamente. Einer statista-Umfrage1 zufolge, nehmen etwa 15 Millionen Deutsche dauerhaft drei oder mehr Medikamente ein. Eine große Mehrheit hat schon einmal vergessen, ihre Medikamente einzunehmen.2 Jeder Zweite hat Präparate falsch dosiert: Je jünger die Patienten, desto sorgloser der Umgang mit Dosierempfehlungen. Die meisten informieren sich bei ihrem Arzt oder Apotheker über die richtige Einnahme. Der Beipackzettel wird hingegen kaum gelesen – er wird häufig als zu unverständlich empfunden. Auch das Verfallsdatum wird selten beachtet. Jüngere recherchieren vermehrt im Internet – und treffen daraufhin die Entscheidung, ein Medikament einzunehmen oder abzusetzen. Auf nicht gesicherter Grundlage oder nach persönlicher Vorliebe zu entscheiden, kann jedoch selbst bei rezeptfreien Präparaten wie Schmerzmitteln kritisch werden. Vor allem in höheren Dosierungen und bei langfristiger Einnahme oder in besonderen Fällen wie Schwangerschaft oder bei Kindern und Jugendlichen.


Expertenwissen der Apotheker wichtig für Arzneimittelanwendung

Jedes dritte Arzneimittel erfordert Beratung in der Apotheke. Das liegt nicht nur an den Wirkstoffen, sondern auch an den verschiedenen Darreichungsformen.

Arzneimittel werden in folgende Kategorien unterteilt:

  • „Halbfest“ – Salben, Creme, Gele und Zäpfchen –,
  • „flüssig“ – Sprays, Tropfen und Arzneisäfte –,
  • „fest“ – Tabletten, Kapseln und Dragees, Pulver und Granulate.

Besonders beratungsintensiv sind Präparate, die nicht geteilt werden dürfen, gefolgt von Medikamenten zum Inhalieren sowie bei Arzneimitteln wie Augentropfen, Nasensprays und Schmerztabletten. Wer Schluckprobleme hat, sollte Präparate nicht einfach zerkleinern, sondern sich in der Apotheke nach einer anderen Darreichungsform erkundigen.

  • Medikamente zum Schlucken sollten mit stillem Wasser und aufrechtem Oberkörper eingenommen werden. Andere Flüssigkeiten können die Wirkung beeinflussen.
  • Die Zeit und Regelmäßigkeit der Einnahme sind wichtig und sollten wie verordnet beachten werden.
  • Die Haltbarkeit von Medikamenten ist verschieden. Halbfeste und flüssige Arzneiformen sind nach Anbruch nur begrenzt haltbar – sie können schnell verkeimen. Am besten das Anbruchdatum auf der Packung notieren und das Mittel nur so lange nehmen, wie der Beipackzettel angibt. Medikamente grundsätzlich kühl und trocken lagern. Auf die richtige Entsorgung achten: Reste nicht einfach in der Toilette entsorgen – sonst gelangen die Inhaltsstoffe ins Grundwasser.
  • Rezeptfrei erhältliche Schmerzmittel-Wirkstoffe wie Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Ibuprofen und Diclofenac unterscheiden sich im Anwendungsgebiet, in der Wirkung und im Risiko. Die individuelle Situation des Patienten entscheidet, welches Medikament am besten geeignet ist.

Übrigens: Forscher der Universität Cambridge haben herausgefunden, dass Darmbakterien die Wirksamkeit von (oralen) Medikamenten beeinflussen können. Je nachdem, wie das Mikrobiom zusammengesetzt ist, entstehen Wechselwirkungen. Einige Bakterien können zudem Wirkstoffe chemisch verändern. Für die Zukunft bedeutet das, dass die medikamentöse Behandlung individueller gestalten werden sollte.

Kaufen Sie keine Medikamente von der „Stange“. Wir finden die richtige Mischung für Ihre Gesundheit. Wir sind darauf spezialisiert, Rezepturen auch ganz individuell für Sie herzustellen. Außerdem beraten wir Sie gerne rund um das Thema Medikamente, Einnahme, Dosierung, Neben- und Wechselwirkung und sonstige Risiken. Und wir planen Ihre optimale Medikamentenversorgung. Haben wir ein Medikament nicht auf Lager, bestellen wir es für Sie – geben Sie Ihre Bestellung online, telefonisch oder per App ab. Sie können das Präparat anschließend bei uns abholen oder nach Hause liefern lassen.

 

1 „Bevölkerungsanteil in Deutschland nach Anzahl eingenommener Medikamente, 2019, statista
2 Marktforschungsstudie „Der Patient im Mittelpunkt“, 2019, Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag der UCB Pharma GmbH

 

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