Ob Fiebersaft oder Fieberzäpfchen besser geeignet ist, hängt vor allem vom Alter, Körpergewicht und Befinden Ihres Kindes ab. Beide können Beschwerden lindern. Saft ist praktisch, wenn Ihr Kind ihn gut schlucken kann. Zäpfchen sind eine Alternative, wenn es den Saft verweigert oder Schwierigkeiten beim Schlucken hat. Bei Durchfall sind sie allerdings weniger geeignet.
Entscheidend ist die richtige Dosierung nach Körpergewicht und Packungsbeilage. Häufig verwendete Wirkstoffe sind Paracetamol und Ibuprofen. Achten Sie darauf, nicht versehentlich doppelt zu dosieren, und kombinieren oder wechseln Sie Fiebermittel nicht ohne fachlichen Rat.
Nicht jedes Fieber muss gesenkt werden. Wichtig ist vor allem, wie sich Ihr Kind fühlt. Achten Sie auf ausreichend Flüssigkeit und Ruhe.
Bei Babys unter drei Monaten sollte Fieber ab 38 °C ärztlich abgeklärt werden. Bei Atemnot, starker Teilnahmslosigkeit, Krampfanfällen oder anderen schweren Warnzeichen ist sofort medizinische Hilfe nötig. Auch bei anhaltendem Fieber oder einer Verschlechterung sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
Sie sind unsicher, welches Präparat geeignet ist? Wir beraten Sie gerne persönlich in Ihrer Neuland Apotheke.
PMS steht für prämenstruelles Syndrom. Die Beschwerden treten definitionsgemäß vor Beginn der Menstruation auf, meist in der zweiten Hälfte des Zyklus. Wann sie genau beginnen und wie stark sie ausgeprägt sind, kann von Person zu Person unterschiedlich sein.
Typische Beschwerden sind zum Beispiel Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Brustspannen, Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Wassereinlagerungen. Mit Beginn der Periode lassen die Symptome meist nach und verschwinden innerhalb weniger Tage.
Treten Beschwerden dagegen unabhängig von der Zeit vor der Menstruation auf oder bleiben sie länger bestehen, können auch andere Ursachen dahinterstecken. Ein Zyklustagebuch kann dabei helfen, Zeitpunkt, Dauer und Stärke der Beschwerden über mehrere Zyklen zu beobachten und wiederkehrende Muster besser zu erkennen.
Für den Sommer reicht oft keine riesige Reiseapotheke, aber ein paar Dinge sind im Alltag, beim Ostsee-Ausflug oder auf Reisen sinnvoll:
Sonnenschutz gehört ganz klar dazu. Am besten ein Produkt mit UVA- und UVB-Schutz, mindestens LSF 30, bei Aufenthalt am Wasser, in starker Sonne oder bei empfindlicher Haut eher LSF 50+. Wasser und helle Flächen können UV-Strahlung zusätzlich reflektieren. Sonnencreme ersetzt aber nicht Schatten, Kleidung, Kopfbedeckung und Sonnenbrille mit UV-Schutz.
Dazu kommen: ausreichend Wasser, persönliche Dauermedikamente, eine kleine Liste der regelmäßig eingenommenen Arzneimittel, Pflaster, Blasenpflaster, Wunddesinfektion, etwas gegen Insektenstiche und Juckreiz, bei Bedarf Allergiemittel, Schmerz- und Fiebermittel sowie bei Reisen Mittel gegen Durchfall und Reiseübelkeit. Die ABDA empfiehlt für Reiseapotheken außerdem, dauerhaft benötigte Medikamente in ausreichender Menge mitzunehmen und die Zusammenstellung an Reiseziel, Reiseart und medizinische Versorgung vor Ort anzupassen.
Wichtig im Sommer: Medikamente nicht in der prallen Sonne oder im aufgeheizten Auto liegen lassen. Hitze kann die Wirkung verändern, ohne dass man es von außen erkennt. Besonders kritisch sind zum Beispiel Asthmasprays, Zäpfchen, Cremes und kühlpflichtige Arzneimittel wie Insuline.
Noch ein Punkt, der oft vergessen wird: Manche Medikamente können die Haut lichtempfindlicher machen, zum Beispiel bestimmte Antibiotika, Diuretika, andere Blutdruckmittel oder einzelne Schmerzmittel. Wer regelmäßig Medikamente nimmt, sollte vor längeren Sonnenphasen kurz prüfen lassen, ob besonderer Sonnenschutz nötig ist.
Bei abschwellendem Nasenspray mit Wirkstoffen wie Xylometazolin oder Oxymetazolin gilt: in der Regel nicht länger als 5 bis 7 Tage am Stück. Viele Präparate geben maximal 7 Tage an und bei Erwachsenen meist höchstens bis zu 3-mal täglich, sofern nichts anderes ärztlich verordnet wurde. Der Grund: Die Nasenschleimhaut kann sich an die Wirkung gewöhnen. Dann schwillt sie nach dem Nachlassen des Sprays stärker wieder an, die Nase fühlt sich erneut verstopft an und man greift immer wieder zum Spray. Daraus kann eine sogenannte Rhinitis medicamentosa, also ein medikamentös ausgelöster Dauerschnupfen, entstehen.
Wichtig ist die Unterscheidung: Meerwasser- oder Kochsalzsprays befeuchten und reinigen eher, sie sind nicht das gleiche wie abschwellende Sprays. Auch kortisonhaltige Nasensprays, zum Beispiel bei Allergien, folgen anderen Regeln und werden oft länger angewendet, aber nach ärztlicher oder pharmazeutischer Empfehlung.
Unser Rat: Wenn Du nach einer Woche immer noch schlecht Luft bekommst, wenn die Beschwerden immer wiederkommen oder wenn Du das Gefühl hast, ohne Spray nicht mehr auszukommen, lass Dich beraten. Gerade bei Kindern, Schwangerschaft, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder grünem Star sollte die Anwendung vorher abgeklärt werden.
Tabletten und Kapseln nimmst Du am besten im Sitzen oder Stehen mit einem großen Glas Leitungswasser ein. So lassen sie sich leichter schlucken und gelangen sicher in den Magen.
Kaffee, Tee, Milch, Cola oder Fruchtsäfte sind dagegen nicht für jedes Arzneimittel geeignet. Je nach Wirkstoff können sie die Aufnahme oder Wirkung verändern. Beachte deshalb immer die Hinweise in der Packungsbeilage.
Du bist unsicher, wann und womit Du Deine Medikamente einnehmen solltest? Sprich uns an. Die Teams der Neuland Apotheken beraten Dich persönlich und prüfen auf Wunsch auch mögliche Wechselwirkungen.
Diese Hinweise geben Orientierung und ersetzen keine persönliche Beratung. Wenn Sie mehrere Medikamente einnehmen, chronische Erkrankungen haben, schwanger sind oder es um Kinder geht, fragen Sie lieber einmal gezielt bei uns in der Apotheke nach.